Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Corona und der Kurs Z

Natürlich haben wir in der Kursplanung die aktuelle Situation und ihre Einschränkungen genau im Blick. Unter anderen deshalb, aber auch um den Kurs stärker mit eurem alltäglichen Engagement, hauptamtlich wie ehrenamtlich zu verbinden, starten wir in diesem Jahr mit einer neuen Kombination von Präsenz-Seminaren und regelmäßigen, eher kürzeren, Online-Einheiten.

Zugleich vermeiden wir so hoffentlich, wie im aktuellen Kurs, immer wieder mehrtägige Seminare spontan auf online umstellen zu müssen, sondern können auch die Online-Teile sinnvoll konzipieren und sicher durchführen.

Bei den Präsenzseminaren planen wir mit entsprechenden Hygiene-Konzepten. D.h. es wird Schnelltests für Nicht-Geimpfte geben, die starke Bitte eure sozialen Kontakte, soweit möglich, 5 Tage vor den Seminaren einzuschränken (Schnelltests schlagen in den ersten Tagen nämlich oft nicht an) sowie Abstand, Lüften und ggf. Maskenpflicht in Gängen und bei Übungen, bei denen die Abstände nicht sicher eingehalten werden können. Bei der Übernachtung bieten wir, wenn die Pandemie anhält, Einzel-Belegung an. Wenn jemand wegen positivem Test oder Erkältungssymptomen etc. zu Hause bleiben muss, stellen wir eine aktive Teilnahme via Videokonferenz sicher.

Sollte eine Durchführung von Präsenzseminaren nicht möglich sein, finden wir Online-Varianten und/oder verschieben Präsenzseminare in Rücksprache mit dem Kurs nach hinten.

Für alle Rückfragen stehe ich, Julia Junge, euch als Kursleitung gern zur Verfügung.

 


Inhalte und Konzeption 

Was macht den Kurs einzigartig?
Keine andere Fortbildung für junge Umweltengagierte ist so umfangreich in Themen und Methoden und keine andere hat ein seit nun rund 20 Jahren gewachsenes Alumni-Netzwerk, das sich weit zwischen Graswurzelbewegungen und Initiativen, über Verbände bis in die Ministerien und Parlamente erstreckt. Weil der Kurs für viele Alumni ein wichtiger Baustein in ihrer Entwicklung war, bringen sich zahlreiche aktiv in die neuen Kurse und für ihre Teilnehmenden ein. Unsere Referent*innen kommen, ob Alumni oder andere, immer aus der professionellen Praxis der Kampagnen- und Projektarbeit. Ihr lernt von inspirierenden Menschen und mit großartigen anderen Engagierten in eurem Kurs und erlangt über 9 Monate eine neue Souveränität für die eigene politische Arbeit. Für mehr Eindruck. Hier ein kleines Video aus dem Kurs 2019:  

 

Ist der Kurs eine Campaigner*innen-Ausbildung?
Jein. Kampagnenorientiertes Arbeiten ist nur ein, wenn auch ein sehr wichtiger Aspekt des Kurses. Doch Veränderungsprozesse hin zu einer ökologischeren und gerechten Zukunft finden nicht nur über klassische Kampagnen, sondern auch fachliche Projektarbeit, Bildungsarbeit, Community Building und andere Ansätze statt. Deshalb trainieren wir im Kurs mit euch vor allem strategisches, d.h. ziel- und veränderungsorientiertes Denken und geben euch dafür passende methodische Werkzeuge an die Hand. Darüber hinaus ist uns Raum für eure persönliche Entwicklung und die Vernetzung mit anderen Gleichgesinnten sehr wichtig.

 

Wie fest sind die Inhalte des Kurses?
Das im Zeitplan beschriebene Curriculum gibt den großen Rahmen. Und dann schauen wir am Anfang, was einzelne und die Gruppe schon kann und weiß und was sie braucht. Viele „Lernbedarfe“ werden oft erst im Laufe des Kurses offenbar und wir haben in den Seminaren und noch mehr in den Online-Workshops Freiräume, darauf einzugehen. An einigen Stellen wird der Kurs dabei nur der Einstieg in Inhalte sein können, die dann an anderer Stelle vertieft werden. Unsere wesentliche Erfahrung ist aber, dass das Lernen voneinander für viele mit das Wichtigste ist – daher versuchen wir, dafür Raum zu schaffen.

 


Termine und Ablauf

An welchen Terminen findet der Kurs statt?
Die drei Präsenz-Seminare erstrecken sich von Anfang September 2021 bis Anfang Mai 2022 und stehen vorläufig fest. Alle Daten finden sich im Zeitplan. Die Termine für die Online-Workshops stehen teilweise bereits fest und werden bis Bewerbungsschluss ergänzt. Dazu kommt der wöchentliche Check-In jeden Donnerstag von ca. 17.00 bis 19.00 Uhr.

 

Kann ich auch nur an einzelnen Seminaren teilnehmen?
Nein. Der Kurs ist als aufbauende Weiterbildung in einer festen Lerngruppe konzipiert. Eine nur teilweise Teilnahme ist daher nicht möglich.

 

Was ist, wenn ich an einem Termin nicht kann?

Die Präsenz- und Online-Seminare sind für alle Teilnehmenden Pflicht. Für eine erfolgreiche Zertifizierung als Campaigner*in ist eine Teilnahme an allen Seminaren nötig. Bei Krankheit oder im Einzelfall auch anders begründeter Abwesenheit wird eine Lösung gefunden, wie der*die Teilnehmende das verpasste an Hand von Selbstlernmaterial, Protokoll/Aufzeichnung und ggf. kollegialer Beratung nachholen kann.

Beim wöchentlichen Check-In empfehlen wir die wöchentliche Teilnahme, Pflicht sind 3 Termine pro Monat. In Einzelfällen können Termine, die eher als Input genutzt wurden, z.B. als Kamingespräch, auch als Aufzeichnung nachgeholt werden. Bei kollegialer Beratung ist das nicht möglich. An Feiertagen etc. findet kein Check-In statt.

 

Wann erfahre ich, ob ich am Kurs teilnehmen kann?
Nach Bewerbungsschluss (10. Juni) sichtet die Kursleitung unter Einbeziehung der Begleitgruppe die eingegangenen Bewerbungen. Aussichtsreiche Bewerber*innen laden wir zum Kennenlern-Workshop am 17. Juni 2021 von 17.00-20.00 Uhr ein. In der folgenden Woche erhaltet ihr Bescheid und Mitte August startet dann in Vorbereitung des ersten Seminars (Anfang September) der Kurs online. Für Rückfragen vor eurer Bewerbung nutzt gern unsere Info-Webinare am Montag der 17. Mai oder Dienstag der 1. Juni, jeweils 19.00 bis max. 21.00 oder fragt direkt bei der Kursleitung.

 


Zielgruppe

Für wen ist der Kurs geeignet?
Der Kurs wendet sich an junge Erwachsene zwischen 20 und 30 Jahren, die sich für Klima- und Umweltschutz einsetzen. Voraussetzung für die Teilnahme ist die Motivation, sich langfristig zu engagieren, das Interesse an strategischer Projektarbeit und Campaigning, sowie die Bereitschaft zu ganzheitlichem Lernen und persönlicher Entwicklung. Auch Quer-Einsteiger*innen aus anderen sozialen Bewegungen besonders aus der Anti-Diskriminierungsarbeit oder Initiativen für soziale Gerechtigkeit sind bei Interesse an Umwelt- und Klima-Themen willkommen.

 

Was muss ich mitbringen?
Wir suchen für den Kurs junge Menschen, die sich für Umwelt, Klima und Gerechtigkeit engagieren – sei es in einer Initiative, einem Netzwerk, einem Verein, Verband oder in der Politik. Du solltest dich bereits vor einer Bewerbung engagiert haben und vorhaben, dies weiter zu tun. Der Kurs unterstützt dich dann mit KnowHow, Methoden, Strategie und einem großartigen Netzwerk auch künftig bei deiner Weltverbesserung erfolgreich zu sein. Für die Zeit des Kurses musst du zudem die zeitlichen Möglichkeiten mitbringen, den Kurs auch wirklich nutzen zu können. Wir würden uns freuen, wenn der Kurs und unser Netzwerke diverser wird, deshalb freuen wir uns besonders über Bewerbungen mit vielfältigen Erfahrungshintergründen! Für Menschen mit wenig finanziellen Spielräumen sind (Teil-)Stipendien möglich.

 

Wie streng ist das mit der Altersgrenze?
Die von uns angegebene Altersspanne von 20 bis 30 ist ein Richtwert, den wir nicht auf den Monat genau nehmen. Der Kurs richtet sich im Schwerpunkt an junge Umweltengagierte, die sich nach einem ehrenamtlichen Engagement z.B. in Initiativen oder Jugendumweltorganisationen längerfristig – ggf. auch beruflich – im Umweltbereich zu organisieren. Viele Teilnehmende sind am Ende ihres Studiums oder am Beginn einer beruflichen Tätigkeit. Bei manchen Menschen ist diese Phase des Übergangs jedoch früher, bei anderen etwas später. Unser Ziel ist es immer, eine Kursgruppe zu bilden, die bezüglich ihrer Alters-Erfahrungswelt einerseits eine gewisse Homogenität aufweist, andererseits auch viele unterschiedliche Persönlichkeiten, Erfahrungen und Hintergründe abbildet.

 


Umfang

Wie umfangreich ist der Kurs? Was davon ist Pflicht? Wie viel Zeit brauche ich?

Der Kurs besteht aus 3 Präsenz-Seminaren, 4 Online-Workshops und dem wöchentlichen Check-In.

Die aktive Teilnahme an allen Präsenz- und Online-Seminaren wird vorausgesetzt. Sollte an Präsenzseminaren auf Grund von Quarantäne etc. nicht in Person teilgenommen werden können, kann eine Teilnahme per Videokonferenz ermöglicht werden. Bei Krankheit oder im Einzelfall auch anders begründeter Abwesenheit wird eine Lösung gefunden, wie der*die Teilnehmende das verpasste an Hand von Selbstlernmaterial, Protokoll/Aufzeichnung und ggf. kollegialer Beratung nachholen kann.

Beim wöchentlichen Check-In sind 3 von 4 Terminen pro Monat Pflicht. In Einzelfällen können manche Check-In z.B. mit Input von externen Referent*innen als Aufzeichnung nachgeholt werden. Für den bestmöglichen Transfer und einen lebendigen Austausch in der Lerngruppe empfehlen wir die Teilnahme an möglichst allen.

Auf der Lernplattform stehen weitere Ressourcen zur Verfügung, der Umfang kann hier selbst bestimmt werden. Alle Details finden sich im Zeitplan.

Zwischen den gemeinsamen Aktivitäten werden Coaching-Paare für kollegiale Beratung gebildet. Hier ist es jedem Tandem selber überlassen, ob sie sich nur gelegentlich oder jede Woche austauschen.

 


Finanzen

Wie viel kostet der Kurs?
Es gibt ein gestaffeltes Preissystem, alle Details dazu unter Teilnahmebeitrag.(Teil-)Stipendien sind für Menschen mit wenig finanziellen Kapazitäten möglich.

 

Wie finanziert sich der Kurs?
Der Kurs finanziert sich aus Teilnahmebeiträgen, Zuschüssen der Träger und Spenden. Alle Details dazu unter Finanzierung des Kurses.

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