Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Corona und der Kurs Z

Natürlich haben wir in der Kursplanung die aktuelle Situation und ihre Einschränkungen genau im Blick. Nichts ist gerade sicher vorhersehbar. Daher ist der Plan B bereits absehbar. Sollte ein Seminar nicht möglich oder zumindest nicht zu empfehlen sein, werden wir einen Teil des Seminars am geplanten Wochenende in ein Online-Format umwandeln. Zusätzlich könnten wir an eines der anderen Seminare einen Tag dranzuhängen, um Themen, die online unmöglich sind, später nachzuholen. In jedem Fall gilt: Wir planen den Kurs mit dem aktuellen Zeitplan stattfinden zu lassen und werden mögliche Anpassungen dann direkt mit euch als Lerngruppe abstimmen und vornehmen! Für alle Rückfragen steht Julia gern zur Verfügung.

Der Kennenlerntag am 12. Juni findet in jedem Fall online als Videokonferenz statt.

Inhalte und Konzeption

Was macht den Kurs einzigartig?
Keine andere Fortbildung für junge Umweltengagierte ist so umfangreich in Themen und Methoden und keine andere hat ein seit nun rund 20 Jahren gewachsenes Alumni-Netzwerk, das sich weit zwischen Graswurzelbewegungen und Initiativen, über Verbände bis in die Ministerien und Parlamente erstreckt. Weil der Kurs für diese Alumni oft ein wichtiger Baustein in ihrer Entwicklung war, bringen sich viele aktiv in die neuen Kurse und für ihre Teilnehmenden ein. Unsere Referent*innen kommen, ob Alumni oder andere, immer aus der professionellen Praxis der Kampagnen- und Projektarbeit. Ihr lernt von inspirierenden Menschen und mit großartigen anderen Engagierten in eurem Kurs und erlangt über 9 Monate eine neue Souveränität für die eigene politische Arbeit.
Ist der Kurs eine Campaigner*innen-Ausbildung?
Jein. Kampagnenorientiertes Arbeiten ist nur ein, wenn auch ein sehr wichtiger Aspekt des Kurses. Doch Veränderungsprozesse hin zu einer ökologischeren und gerechten Zukunft finden nicht nur über klassische Kampagnen, sondern auch fachliche Projektarbeit, Bildungsarbeit, Community Building und andere Ansätze statt. Deshalb trainieren wir im Kurs mit euch vor allem strategisches, d.h. ziel- und veränderungsorientiertes Denken und geben euch dafür passende methodische Werkzeuge an die Hand. Darüber hinaus ist uns Raum für eure persönliche Entwicklung und die Vernetzung mit anderen Gleichgesinnten in der Kurskonzeption sehr wichtig.
Wie fest sind die Inhalte des Kurses?
Das im Zeitplan beschriebene Curriculum gibt den großen Rahmen. Und dann schauen wir am Anfang, was einzelne und die Gruppe schon kann und weiß und was sie braucht. Viele „Lernbedarfe“ werden oft erst im Laufe des Kurses offenbar und wir haben in den Seminaren und noch mehr in den Online-Workshops Freiräume, darauf einzugehen. An einigen Stellen wird der Kurs dabei allerdings nur der Einstieg in Inhalte sein, die dann an anderer Stelle vertieft werden. Unsere wesentliche Erfahrung ist aber, dass das Lernen voneinander für viele mit das Wichtigste ist – daher versuchen wir, dafür Raum zu schaffen.

Termine

An welchen Terminen findet der Kurs statt?
Die sechs Kurstermine der Präsenz-Seminare erstrecken sich von Anfang Juli 2020 bis Ende Februar 2021 und stehen bereits fest. Alle Daten finden sich im Zeitplan. Die Termine der Online-Workshops werden im Laufe des Kurs vereinbart.
Kann ich auch nur an einzelnen Seminaren teilnehmen?
Nein. Der Kurs ist als aufbauende Weiterbildung in einer festen Lerngruppe konzipiert. Eine nur teilweise Teilnahme ist daher nicht möglich.
Was ist, wenn ich an einem Termin nicht kann?
Die Präsenzseminare sind für alle Teilnehmenden Pflicht. Für eine erfolgreiche Zertifizierung als Campaigner*in ist eine Teilnahme an allen Seminaren nötig. Bei Krankheit oder im Einzelfall auch anders begründeter Abwesenheit wird eine Lösung gefunden, wie der*die Teilnehmende das verpasste an Hand von Selbstlernmaterial, Protokoll und ggf. kollegialer Beratung nachholen kann. Bei den Online-Workshops ist die Anwesenheit nur in ca. der Hälfte der Angebote Pflicht. Alle Online-Workshops können bei Bereitschaft der Anwesenden als Aufzeichnung nachgeholt werden.

Zielgruppe

Für wen ist der Kurs geeignet?
Der Kurs wendet sich an junge Erwachsene zwischen 20 und 30 Jahren, die sich bereits für Klima- und Umweltschutz einsetzen. Voraussetzung für die Teilnahme ist die Motivation, sich langfristig zu engagieren, das Interesse an strategischer Projektarbeit und Campaigning, sowie die Bereitschaft zu ganzheitlichem Lernen und persönlicher Entwicklung.
Was muss ich mitbringen?
Wir suchen für den Kurs junge Menschen, die sich für Umwelt, Klima und Gerechtigkeit engagieren – sei es in einer Initiative, einem Netzwerk, einem Verein, Verband oder in der Politik. Ob ehrenamtlich oder hauptberuflich spielt keine Rolle. Du solltest dich bereits vor einer Bewerbung engagiert haben und vorhaben, dies weiter zu tun. Der Kurs unterstützt dich dann mit KnowHow, Methoden, Strategie und einem großartigen Netzwerk auch künftig bei deiner Weltverbesserung erfolgreich zu sein. Für die Zeit des Kurses musst du zudem die zeitlichen Möglichkeiten mitbringen, den Kurs auch wirklich nutzen zu können. Wir würden uns freuen, wenn der Kurs und unser Netzwerke diverser wird, deshalb freuen wir uns besonders über Bewerbungen mit vielfältigen Erfahungshintergründen!
Wie streng ist das mit der Altersgrenze?
Die von uns angegebene Altersspanne von 20 bis 30 ist ein Richtwert, den wir nicht auf den Monat genau nehmen. Der Kurs richtet sich an junge Umweltengagierte im Alter, die sich nach einem ehrenamtlichen Engagement z.B. in Initiativen oder Jugendumweltorganisationen längerfristig – ggf. auch beruflich – im Umweltbereich zu organisieren. Viele Teilnehmende sind dann am Ende ihres Studiums oder am Beginn einer beruflichen Tätigkeit. Bei manchen ist diese Phase des Übergangs früher, bei anderen etwas später. Unser Ziel ist es immer, eine Kursgruppe zu bilden, die bezüglich ihrer Alters-Erfahrungswelt einerseits eine gewisse Homogenität aufweist, andererseits auch viele unterschiedliche Persönlichkeiten, Erfahrungen und Hintergründe abbildet.

Umfang

Was umfasst der Kurs? Was davon ist Pflicht?
Der Kurs besteht aus 6 Seminaren plus jeweiliger Transferaufgabe. Die aktive Teilnahme an allen Seminaren inkl. dieser Aufgaben wird vorausgesetzt. Es werden nach Interesse und Bedarf 6-10 Online-Workshops angeboten, ca. 4-5 davon sind verbindlich, jede*r Teilnehmende kann so eigene Schwerpunkte setzen. Auf der Lernplattform stehen weitere Ressourcen zur Verfügung, der Umfang kann hier selbst bestimmt werden. Regelmäßige Online-CheckIn erleichtern die Vorbereitung der Seminare, den Austausch und die Zusammenarbeit. Alle Details finden sich im Zeitplan
Wieviel Zeit muss ich für eine sinnvolle Teilnahme einplanen?
Realistisch sollten jede Woche ca. 5 Stunden für den Kurs eingeplant werden, dazu kommen die Termine der Seminare. Bitte überlegt euch vor der Bewerbung ob ihr realistisch genug Zeit für die Teilnahme habt. Es lohnt sich, aber die Teilnahme und Mitarbeit an den online-basierten Selbstlernphasen, den Online-Workshops und der Teamarbeit ist zwingend erforderlich – ohne sie macht eine Teilnahme keinen Sinn!

Ablauf

Wann erfahre ich, ob ich am Kurs teilnehmen kann?
Nach Bewerbungsschluss sichtet die Kursleitung unter Einbeziehung der Begleitgruppe die eingegangenen Bewerbungen. Aussichtsreiche Bewerber*innen laden wir zum Kontakttag am 12. Juni 2020 in Hannover bzw. zu Online-Interviews ein. Kurz danach sagen wir Bescheid und Ende Juni startet dann in Vorbereitung des ersten Seminars der Kurs online.

Finanzen

Wie viel kostet der Kurs?
Es gibt ein gestaffeltes Preissystem, alle Details dazu unter Teilnahmebeitrag.
Wie finanziert sich der Kurs?
Der Kurs finanziert sich aus Teilnahmebeiträgen, Zuschüssen der Träger und Spenden. Alle Details dazu unter Finanzierung des Kurses.

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